Ausgleichsmaßnahmen

Um die trotz aller planerischen Sorgfalt unvermeidbaren Eingriffe in das Landschaftsbild auszugleichen, wurden rund 1,7 Millionen Euro bereitgestellt. Verschiedenste Naturschutzprojekte und Pflegemaßnahmen im Landkreis Böblingen wurden und werden dadurch finanziert. Dazu zählen die Krebsbach- und Schwipperenaturierung oder ökologische Verbesserungen im Landschaftsschutzgebiet Glemswald.

Zu den Projekten zählen:

Naturraum "Glemswald"
Auf Holzgerlinger Markung wurden Aich und Eschelbach naturnah umgestaltet. In Steinenbronn wurden Maßnahmen zur Biotopvernetzung umgesetzt sowie im Klingenbach ein bestehendes Feuchtbiotop optimiert. Bei Weil im Schönbuch im Bereich des Segelbachbeckens wurden Amphibienschutzmaßnahmen verwirklicht und im Aich- und Schaichtal konnten für den Naturschutz wichtige Flächen erworben werden. Auch in Schönaich wurden Naturschutzflächen erworben und Biotopgestaltungsmaßnahmen durchgeführt. Maßnahmen zur Verbesserung der Fließgewässerökologie wurden auf der Markung Schönaich und Waldenbuch durchgeführt.

Krebsbachrenaturierung
Für die naturnahe Umgestaltung des Krebsbaches auf Rohrauer Markung konnten ökologisch bedeutsame Flächen erworben werden. Auch wurde der Öfelesbach naturnah umgestaltet.

Heckengäukonzept
Bei Weil der Stadt wurde ein Schafstall erbaut, der den Schafen, den natürlichen Landschaftspfleger für die Wacholderheiden, als Unterstand dient. Verschiedene Erstpflegemaßnahmen in der artenreichen Landschaft konnten verwirklicht werden sowie der Erwerb wertvoller Flächen zur Umsetzung verschiedener Naturschutzmaßnahmen.

Schwipperenaturierung
Das in weiten Teilen begradigte Gewässer konnte zwischen Sindelfingen und Dagersheim sowie auf einem Teilabschnitt bei Darmsheim naturnah umgestaltet werden.

Biotopkonzept Standortübungsplatz
Verschiedene Maßnahmen zum Erhalt des Arten- und Biotoppotentials wurden durchgeführt.

Naturschutzgebiet Längenbühl
Für dieses Gebiet konnte von der Stadt Renningen Grund erworben werden.