Müllverwertung

Das Meiste, das nach der Verbrennung übrig bleibt, wird wiederverwertet.

Die über die Salzsäureanlage aufbereitete 30-prozentige Produktsäure findet ihre Verwendung in der Chemieindustrie, der entwässerte Gips in der Bauindustrie. Schlacke und Flugstaub werden als Material für den Bergbauversatz oder den Deponiebau weitergegeben und das verbrauchte Katalysatormaterial wird vom Hersteller zurückgenommen. Das für Sanitär, Werkstatt und Kessel verbrauchte Wasser wird in der Kläranlage Böblingen-Sindelfingen gereinigt. Lediglich geringe Mengen Ionenaustauschmaterial, beladene Aktivkohle und Abschlämmungen aus der Salzsäureanlage können nicht verwertet werden. Das bedeutet, dass deutlich weniger als 1 Prozent, bezogen auf den Restmülleinsatz von 140.000 Jahrestonnen, als Sondermüll entsorgt werden muss.

Grafik: Müllverwertung

Müllverwertung